Wie du stressfrei mit deinem Hund übersiedelst.
Umzug mit dem Welpen:
Ein Umzug bedeutet in erster Linie für unseren jungen Hund Stress, denn nicht nur das unser gesamtes Hab und Gut einfach eingepackt wird, kommen auch noch fremde Menschen und nehme es mit. So oder so ähnlich würden wohl die Gedanken unseres Hundes zu diesem Thema lauten. Doch wie können wir diesem Umzugsstress vorbeugen?
Stress lass nach!
Wenn nun überall Kisten herumstehen und wir Menschen statt Kuscheleinheiten die Zeit mit aussortieren und entrümpeln verbringen ist das eine enorme Umstellung für den Hund. Sehr sensible oder junge Hunde reagieren bereits auf diese Veränderungen mit hohem Stress, umso wichtiger ist es immer wieder Auszeiten vom Packen zu nehmen um mit dem Vierbeiner einen schönen Spaziergang zu machen oder zu kuscheln. Wir Zweibeiner könnten die Spaziergänge gleich nützen um am neuen Wohnort eine Gassirunde mit ruhigen Pipi Spot zu etablieren, dass macht die Tage und Wochen nach dem Umzug um einiges angenehmer! Wenn man schon die Schlüssel für die neuen Vierwände besitzt, kann der Welpe auch gleich die neuen Wohnräume inspizieren. Ein bequemes Hundebettchen und ein paar seiner Spielsachen, eine lustige Trainingseinheit oder ein einfaches Futtersuchspiel machen es dem Hund gleich viel leichter die neue Umgebung positiv zu verknüpfen.
Neue Regeln in kleinen Schritten aufbauen
Möchte man neue Regeln nach dem Umzug aufstellen, z.B. aufs neue Sofa darf der Vierbeiner nicht hinauf oder ein Raum ist für ihn Tabu, dann muss man dies fair und kleinschrittig aufbauen und gute Alternativen bieten wie etwa, ein extra bequemes Bettchen neben dem Sofa oder Kuscheleinheiten am Boden. Wenn einzelne Räume nicht mehr betreten werden sollen, helfen als Managementmaßnahme Absperrgitter, bevor man mit einem effektiven Trainingsplan startet.
Alleine Bleiben am neuen Wohnort
Auch das Thema alleine bleiben ist je nach Hund und seinen bisherigen Lernerfahrungen wieder kleinschrittig zu trainieren. Auf jeden Fall sollte der junge Vierbeiner einige Tage oder Wochen Zeit bekommen seine neue Lebensumgebung kennenzulernen, vor allem neuen Geräusche können den Hund anfangs sehr stressen. Auch hier könnte man die Geräusche der neuen Wohnung bereits im Vorfeld aufnehmen und in der gewohnten Umgebung abspielen.
Ruhiges Verhalten belohnen
Es macht Sinn, den Hund für ruhiges Verhalten zu belohnen, wenn der Vierbeiner bei Futter eher aufgeregt reagiert, dann am besten über verbales Lob und Körperkontakt (wenn der Hund das möchte) arbeiten. Dem Vierbeiner wird es auf jeden Fall leichter fallen seine neue Lebensumgebung anzunehmen, wenn er vertraute Dinge wiederfindet wie etwa, das Sofa, seine Spielsachen etc.
Entspannungssignale helfen
Eine weitere Hilfestellung bieten Entspannungssignale, und hier im speziellen ein konditionierter Entspannungsduft. Da unsere Hunde 10% ihres Gehirnareals für die Riechleistung verwenden, wirken Düfte um einiges schneller und nachhaltiger als andere Entspannungssignale. Am Tag des Umzugs ist es für uns und den jungen Vierbeiner am einfachsten, wenn er von jemanden betreut wird der nicht in den Umzug involviert ist, dieser sollte den Tagesablauf des Welpen kennen und diesen auch so gut es geht einhalten.
Nach dem Einpacken ist vor dem Auspacken!
Die Tage und Wochen nach dem Umzug werden wahrscheinlich nicht weniger stressig werden, umso wichtiger ist es wieder genügend Pausen einzuplanen damit der junge Hund seine Ruhezeiten gut einhalten kann. Die Erfüllung der Grundbedürfnisse machen aus unserem Welpen einen angenehmen Umzugsbegleiter, der sich schnell in seiner neuen Lebensumgebung wohlfühlen wird!
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Dein Welpencoach Romana Stieglecker
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